Der schwebende "Joystick"
Forscher der
Carnegie Mellon University haben mehr als 10 Jahre daran gearbeitet, und nun ist es soweit: Das Team um Dr. Ralph Hollis hat ein
Mensch-Computer-Interface geschaffen, das neue Grenzen setzt. Das haptische Interface verwendet keine Motoren oder mechanischen Verbindungen sondern setzt ganz auf
magnetische Levitation und ein einziges, sich bewegendes Teil - dem sogenannten
Flotor. Dieser verfügt über sechs eingebettete Drahtspulen die den Flotor durch ein magnetisches Feld im Mittelpunkt des Eingabegerätes schweben lassen.
Der Benutzer bewegt den Flotor ähnlich einer Maus, kann mit diesem aber Bewegungen in drei Dimensionen erreichen. Optische Sensoren ermitteln die Position und die Ausrichtung des Flotors und überträgt die Bewegung auf den Computer. Doch es geht auch umgekehrt: Haptisches Feedback wird mit diesem Eingabegerät auf eine neue Ebene gehoben. Nachdem durch die magnetische Levitation sämtliche
mechanischen Einflüsse eliminiert werden, erlaubt das dem Benutzer eine unglaubliche Genauigkeit.
Hollis und seine Kollegen werden das neue Eingabegerät auf dem 16. IEEE Symposium für Haptische Interfaces für virtuelle Umgebungen und Teleoperator-Systemen am 13. März in Reno, Nevada, demonstrieren. Ein Video, das das Gerät demonstriert, kann bereits auf
YouTube gefunden werden.
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