450GB auf Papier-Blatt - Seite 4

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cApn krunsH schrieb am 28.11.2006 um 11:32


MONVMENTVM schrieb am 28.11.2006 um 11:36

Zitat von mr.nice.
Ich kann mir durchaus vorstellen das es zumindest in the Theorie funktioniert, z.B. jede Farbe entspricht einem 16bit Hexadezimalwert.

Die Kanten eines viereckigen "Farbklecks" sind für Bit-Shifting und boolsche Operatoren innerhalb dieses Werts zuständig, abhängig von Winkel und Länge der Flanken, bzw. der Ausrichtung des Objekts.

Die Dreiecke sind zusätzlich zu der enthaltenen Farb-Information für die Flusssteuerung zuständig, jedes Viereck kann daher auf 4 verschiedene Arten "gelesen" werden.

Die Kreise bestimmen mit ihrem Durchmesser und Umfang welche Codestellen wo und wie oft dupliziert werden, als auch den Anfang und das Ende eines Programms.

Ja sicher funktioniert es in der Theorie... eigentlich sogar in der Praxis. Hier geht es ganz einfach um Kodierung.
Aber es funktioniert damit sicher nicht 450GB abzuspeichern.


cApn krunsH schrieb am 28.11.2006 um 11:43

Zitat
However, despite technological advances in scanning and printing technology since those days, Abideen's claims quite simply do not hold water. A little bit of math is in order here. Starting with a scanner with a maximum resolution of 1,200 dots per inch, this leads to a maximum of 1,440,000 dots per square inch, or just over 134 million dots on a sheet of standard 8.5" by 11" paper (excluding margins).

Getting a scanner to accurately pick up the color of a single dot on a page is a difficult affair (it would take near-perfect color calibration, for example, and be prone to errors from ambient light and imperfections in the paper) but let's be generous and say that the scanner can accurately pick out 256 shades of color for each dot. That's a single byte per dot, making the final calculation easy: a maximum theoretical storage of 134MB, which would likely go down to under 100MB after error correction.

It's a decent amount of storage, but several orders of magnitude smaller than the 450GB claimed by Abideen. The claim that "circles, triangles, and squares" can achieve these extra orders of magnitude can be easily challenged. There is a word for using mathematical algorithms to increase the storage space of digital information: it's called compression. No amount of circles and triangles could be better than existing compression algorithms: if it was, those formulas would already be in use! Compression could easily increase the 100MB theoretical paper storage by a factor of two or three, but so could simply compressing the files you wished to store into a .zip archive before converting them to a color printout.

Ultimately, storage is about bits, and the smaller the bits are physically, the more storage can be packed into a given space. The magnetic bits on hard drive platters and the tiny pits in optical media are orders of magnitude smaller than the smallest dot that can be recognized by any optical scanner, and this is the simple reason why they store orders of magnitude more information. Even if a much higher-density printer were used (such as an expensive laser printer or offset printing process) the limiting factor is still the scanner required to get the information back into the computer. In the end, a picture may be worth a thousand words, but it cannot be worth half a thousand megabytes.

einfach mal den ganzen artikel bei der source nachlesen...:

http://arstechnica.com/news.ars/post/20061126-8288.html




/edit:



geiler post ausm anderen forum:

Zitat
Hahaha, dann könnte man ja wie schon gesagt wurde das 450GB Blatt als normale Bilddatei abspeichern. Die paar Megabytes der Bilddatei speichert man dann wieder als geometrische Formen ab, die man in sich wieder als noch kleinere Bilddatei abspeichern lässt, die nur noch ein paar Kilobytes groß ist... Wenn man immer weiter macht, hat man irgendwann 450GB in einem Bit gespeichert. :D

w00t! (auch wenns nicht mit einem bit funzen würd..)


aNtraXx schrieb am 28.11.2006 um 11:51

Zitat von MONVMENTVM
Aber es funktioniert damit sicher nicht 450GB abzuspeichern.

Auf einem Blatt Papier vielleicht nicht, aber auf einem A4 großen Medium mit "strukturfreier" Oberfläche, die nicht so instabil ist und auf Umwelteinflüsse (luftfeuchtigkeit, fett der Haut beim angreifen) sehr sensibel reagiert, könnte es schon klappen.

Vor allem kann man das Papier (oder das Ersatzmedium) ja auf beiden Seiten bedrucken ;)


MONVMENTVM schrieb am 28.11.2006 um 11:53

Zitat von aNtraXx
Auf einem Blatt Papier vielleicht nicht, aber auf einem A4 großen Medium mit "strukturfreier" Oberfläche, die nicht so instabil ist und auf Umwelteinflüsse (luftfeuchtigkeit, fett der Haut beim angreifen) sehr sensibel reagiert, könnte es schon klappen.

Vor allem kann man das Papier (oder das Ersatzmedium) ja auf beiden Seiten bedrucken ;)

Ja... theoretisch. Aber nicht mit normalen Druckern und Scannern ;)


XXXprod schrieb am 28.11.2006 um 11:55

Zitat von Mr.Zylinder
geiler post ausm anderen forum:

Zitat
Hahaha, dann könnte man ja wie schon gesagt wurde das 450GB Blatt als normale Bilddatei abspeichern. Die paar Megabytes der Bilddatei speichert man dann wieder als geometrische Formen ab, die man in sich wieder als noch kleinere Bilddatei abspeichern lässt, die nur noch ein paar Kilobytes groß ist... Wenn man immer weiter macht, hat man irgendwann 450GB in einem Bit gespeichert.

w00t! (auch wenns nicht mit einem bit funzen würd..)

Nichts anderes hab ich geschrieben^^

Zitat von XXXprod
Vielleicht nicht 5 MB aber von mir aus nur 1/10 des Ursprünglichen Datenvolumens.

Und dann stelle man sich vor, dass man solche Bilder auch noch als geometrischen Code abspeichert(wies bei dem Spiel mit 64kb oder so funktioniert) und hat am Ende eine Datei mit viell. 100-500kb und speichert damit 500gb^^ lol


aNtraXx schrieb am 28.11.2006 um 11:55

Dass mans mit einem All-in-One Hoferdrucker nicht kann ist mir schon klar ;).


Lizardking schrieb am 28.11.2006 um 11:56

Zitat von that
Ich betreib ja in meinem PC ein Peltier-Element umgekehrt, d.h. es erzeugt Strom durch die Abwärme des Prozessors, und mit diesem Strom speise ich wiederum den PC. So brauch ich kein Kraftwerk und die Umwelt bleibt sauber.

das gibts, und nennt sich Seebeck Effekt.
mit dem wirkungsgrad wirds allerdings nur für eine kleine stromkostensenkung reichen ;)

die angegebenen datenmengen scheinen mir allerdings auch unrealistisch. aber von der grundidee wärs natürlich schon der hammer. wenn man bedenkt, dass antike 'datenträger' aus stein sich jahrtausende lang halten, währends heutige gerade mal auf einige jahrzehnte bringen (wenns hochkommt), wär sowas eh mal fällig. :fresserettich:


Luzandro schrieb am 28.11.2006 um 12:01

Zitat von Mr.Zylinder
geiler post ausm anderen forum:
Zitat
Hahaha, dann könnte man ja wie schon gesagt wurde das 450GB Blatt als normale Bilddatei abspeichern. Die paar Megabytes der Bilddatei speichert man dann wieder als geometrische Formen ab, die man in sich wieder als noch kleinere Bilddatei abspeichern lässt, die nur noch ein paar Kilobytes groß ist... Wenn man immer weiter macht, hat man irgendwann 450GB in einem Bit gespeichert.

w00t! (auch wenns nicht mit einem bit funzen würd..)

Jetzt weiß ich, warum man manchmal Dateien erhält, die x-fach mit jedem nur erdenklichem Format "komprimiert" sind ;)

Wieviel können eigentlich diese 2D-Barcodes codieren? Gabs da nicht mal sowas, dass man solche Dinger mit der Handykamera fotographieren kann und z.B. einen Wikipedia-Link bekommt?

ps: "barcode" ist bei 2D eigentlich eine eher ungünstige Bezeichnung...


cApn krunsH schrieb am 28.11.2006 um 12:02

Zitat
schmeis die DVDs ausm Fenster, wir sind im 21 Jahrhundert!
X-D

und mein quote of the day eines freundes:

Zitat
dann kann ich ja garned die pornos löschen wenn mei mum ins zimmer kommt
ROFL


BiG_WEaSeL schrieb am 28.11.2006 um 12:11

@tom: bitte korrigier deinen post, es steht im artikel nirgends dass er es geschafft hat 450gb auf ein blatt papier zu speichern, sondern:

Zitat
So berichtet Arab News weiter, dass er es sich als Ziel gesetzt habe, in Zukunft bis zu 450 Gigabyte auf einem Stück Papier zu speichern.


schrieb am 28.11.2006 um 13:25

Zitat von Luzandro
Wieviel können eigentlich diese 2D-Barcodes codieren? Gabs da nicht mal sowas, dass man solche Dinger mit der Handykamera fotographieren kann und z.B. einen Wikipedia-Link bekommt?

ps: "barcode" ist bei 2D eigentlich eine eher ungünstige Bezeichnung...
Du redest von QR Codes nehm ich mal an. Siehe da: http://robertpeloschek.blogspot.com...s-for-your.html


Templer schrieb am 28.11.2006 um 14:26

rewritable :D


Mr. Zet schrieb am 28.11.2006 um 14:28

Zitat von mr.nice.
Ich kann mir durchaus vorstellen das es zumindest in the Theorie funktioniert, z.B. jede Farbe entspricht einem 16bit Hexadezimalwert.

Die Kanten eines viereckigen "Farbklecks" sind für Bit-Shifting und boolsche Operatoren innerhalb dieses Werts zuständig, abhängig von Winkel und Länge der Flanken, bzw. der Ausrichtung des Objekts.

Die Dreiecke sind zusätzlich zu der enthaltenen Farb-Information für die Flusssteuerung zuständig, jedes Viereck kann daher auf 4 verschiedene Arten "gelesen" werden.

Die Kreise bestimmen mit ihrem Durchmesser und Umfang welche Codestellen wo und wie oft dupliziert werden, als auch den Anfang und das Ende eines Programms.

endlich mal einer der ein wenig mitdenkt :)

zugegeben, ich bin auch sehr skeptisch ob und wie gut das ganze funktioniert. aber alles gleich als nonsense abzutun nur weil man es sich nicht vorstellen kann, ist sowas von dumm.

einwand 1: papier ist ein schlechtes medium
a) man muss ja nicht papier nehmen
b) hält papier bei entsprechender lagerung immer noch WESENTLICH länger als unsere aktuellen ach so tollen optischen medien... schon mal versucht eine > 10 jahre alte selbstgebrannte CD abzuspielen? viel erfolg ;)

einwand 2: scanner sind nicht genau genug:

Zitat
but let's be generous and say that the scanner can accurately pick out 256 shades of color for each dot. That's a single byte per dot,
wer auch immer das verfasst hat, hat wohl glaube ich noch nie einen professionellen (foto)scanner aus der nähe gesehen...
außerdem beruht das auf der annahme, dass jeder dot einzeln interpretiert werden muss, was ich angesichts der erwähnten geometrischen formen stark bezweifle.

einwand 3: das geht einfach nicht, solche datendichten sind nicht möglich.

a) salopp gesagt (und ohne exakte kenntnis des verfahrens) ist das eigentlich nur eine übertragung des holographischen speichers auf ein 2dimensionales medium. und der holographische speicher funktioniert! nur halt nicht in einer "handlichen größe" ;)

add "wenn so eine komprimierung möglich wäre, wäre sie schon längst in verwendung"

-> das "killerargument" schlecht hin :rolleyes:
mit der einstellung hätte der mensch niemals auch nur das feuer zu kontrollieren gelernt...
"wenn wirs ned jetzt sofort können, is es sicher ned möglich also probieren wir es gar nicht"...


wie gesagt hinter dem ganzen steht mehr als nur ein fragezeichen, aber das gleich generell abzutun mit haarsträubenden vergleichen halte ich für unangebracht.


schrieb am 28.11.2006 um 14:33

Zitat
add "wenn so eine komprimierung möglich wäre, wäre sie schon längst in verwendung"
-> das "killerargument" schlecht hin :rolleyes:
mit der einstellung hätte der mensch niemals auch nur das feuer zu kontrollieren gelernt...
"wenn wirs ned jetzt sofort können, is es sicher ned möglich also probieren wir es gar nicht"...[/B]
Naja, aber manche Dinge sind eben einfach rein mathematisch/physikalisch unmöglich. Man kann eben nur bis zu einer gewissen Grenze komprimieren. Siehe auch Shannon-Theorem.
Mathematisch ausgedrückt: Es gibt einen Limes n->unendlich für die mögliche Maximalkompression von Daten. ;)




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