pirate man
Here to stay
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Hallo Leute, habe mir interessenhalber gerade das Mehr an Stromverbrauch im Homeoffice angesehen. Vor Notebook (HP Elitebook G5) und Monitor (normales 22" Teil) steckt dieser Verbrauchsrechner, der mir 0,38 kWh nach 24 Stunden anzeigt. Die 15 W Deckenleuchte habe ich mit 4 Stunden pro Tag gerechnet, was 0.06 kWh entspricht. Abzüglich 5 Wochen Urlaub bleiben im Jahr 225 Werktage übrig. Macht bei einem Tagesverbrauch von 0,44 kWh für Equipment und Licht 94,5 kWh pro Jahr. Bei einem Preis von 0,164 € pro kWh (laut EVN Rechnung) macht das einen Jahrespreis von 15,50 €. Mir kommt das extrem wenig vor. Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Bitte um Drüberschauen TIA
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Dune
dark mode lover
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Mir kommt das extrem wenig vor. Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Größenordnung kommt für mich schon gut hin. Magst du die Gesamtkosten abbilden oder wirklich nur den Strombedarf? Sonst wäre nämlich ggf. das Heizen vielleicht die größere Position
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Dune
dark mode lover
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Die größte Position ist der Platzbedarf aka "Miete" und natürlich die Ausstattung. Aber simma uns ehrlich, wie viele sind wegen Homeoffice umgezogen? Ich denke gerade bei oc.at wird es einige Leute geben, die einen gut ausgestatteten PC und Arbeitsplatz schon haben. Im Geiste den Arbeitgeber die Mietkosten zu verrechnen finde ich ein da schon recht schwere Geschütze
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pirate man
Here to stay
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Geht mir wirklich nur um den Strombedarf 15 € fürs ganze Jahr sind echt arg wenig imho Geht nicht darum, es der Firma zu verrechnen sonden für die Rechnungsaufteilung daheim. Die Schwiegermutter wohnt daneben in einer eigenen Wohnheinheit aber es gibt nur einen Stromzähler Der zu erklären, dass mein Stromverbrauch nicht ins Gewicht fällt, wird schwierig werden
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pirate man
Here to stay
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Ohje, klingt nach einem komplizierten Exemplar. In jeglicher Hinsicht ... empfehle diese Wohnkonstellation niemandem ...
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Dune
dark mode lover
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In jeglicher Hinsicht ... empfehle diese Wohnkonstellation niemandem ... Noted. Ich mag meine Schwiegermutter, aber zamwohnen brauch auch ned mit der. Kann ich mir aber auch ned mit meinen Eltern vorstellen Aber korrekterweise müsste man das Anteilig verrechnen. Egal ob man es vorher hat oder nicht. Mein Arbeitgeber will ja auch nicht das ich mit Kunden und Lieferanten einen Video Call mache wo das unaufgeräumte Wohnzimmer drauf ist oder die Küche mit der Frau am Herd Kommt drauf an ob man HO machen muss oder will, meinst nicht? Man kann jetzt schwer verlangen alles zu verrechnen wenn der AG es einen machen lässt, aber nicht vorschreibt und dazu noch einen Büroplatz parallel zur Verfügung stellt. Auch das kostet ihn ja Geld. Ich stehe da irgendwo zwischen deiner und HPs Perspektive. Ich würde nicht jeden Nasenrammel rechnen wenn ich vier Millionen Vorteile daraus ziehen kann. Kann aber auch verstehen dass Internet/Heizen/Strom/PCs usw gerade für Schlechtverdiener eine große Belastung darstellen können. Ich glaub nur hier, wo sich jeder zweite gefühlt pro Woche ein Handy, eine GPU und mindestens drei RAMs kauft sind solche Diskussionen eher theoretischer Natur warum viele Arbeitgeber wieder das Gegenteil von remote-only leben werden. Da bin ich sehr gespannt wie das weiter geht. Habe während Rona gerade den Job gewechselt und 2x HO war für mich eine Voraussetzung. Ich glaube viele Buden werden sich da mit einer konservativen Firmenpolitik so extrem unattraktiv machen, dass sie Probleme haben werden gutes Personal zu kriegen.
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HP
Legend Moneymaker
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Ich glaube viele Buden werden sich da mit einer konservativen Firmenpolitik so extrem unattraktiv machen, dass sie Probleme haben werden gutes Personal zu kriegen. Das hoffe ich wirklich sehr!!!
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PIMP
Moderator
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Wichtiger als Strom (derzeit sehr günstig) ist meiner Meinung nach der Platz (und damit einhergehende Kosten von Miete und Heizung und Versicherung etc) Ein Arbeitszimmer für Mama und eins für Papa sind permanente Mehrkosten, die beträchtlich sind. Selbst Möbel hab ich einmal gekauft und über 10j betrachtet kostet auch ein 1k€ Sessel "nix". Aber der Platz! Find mal einfach eine Wohnung mit 2 Zimmern mehr, selbst wenn die Zimmer klein sind. Sind in Wien schnell mal 500€ mehr. Jeden Monat.
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Indigo
raub_UrhG_vergewaltiger
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meine stromkosten im HO belaufen sich mit workstation und 3x monitor auf ca. 48kwh/monat also so ca. 10€ was wesentlich mehr kostet ist der kaffeverbrauch (nespresso) büro ist sowieso vorhanden, das rechne ich nicht...
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NL223
RoHS-konform
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Geht nicht darum, es der Firma zu verrechnen sonden für die Rechnungsaufteilung daheim. Die Schwiegermutter wohnt daneben in einer eigenen Wohnheinheit aber es gibt nur einen Stromzähler Der zu erklären, dass mein Stromverbrauch nicht ins Gewicht fällt, wird schwierig werden Dann spendier ihr für Ihre Wohneinheit oder für dein Homeoffice einen Zwischenzähler -> kostet vl. 30€ und alle Diskussionen und Schätzungen sind überflüssig...
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jb
Here to stay
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Die Berechnung rein über den Strompreis ist nicht korrekt würde ich sagen. Da kommt noch einige dazu. In meiner Jahresabrechnung hab ich folgende Fixkosten stehen, die verbrauchsunabhängig immer verrechnet werden. Bei mir 170€ im Jahr!
Leistungspauschale Messentgelt Kwk-pauschale Ökostromförderbeitrag (Leistung) Ökostrompauschale Grundgebühr Ökostromförderbeitrag-zuschlag (Leistung)
Dazu kommen dann noch die variablen Kosten je kWh: Energiepreis (bei mir variablel je nach Monat) dazu kommen noch knapp 9Cent/kWh durch folgende Zuschläge Netznutzungentgelt Netzverlustentgelt Elektrizitätsabgabe Ökostromförderbeitrag (Arbeit) Ökostromförderbeitrag (Verlust) Ökostromförderbeitrag-zuschlag (Leistung) Ökostromförderbeitrag-zuschlag (Verlust)
Das alles berücksichtigt muß man natürlich die fixen Kosten durch die gesamten kWh dividieren und dann mit den verbrauchten kWh im HomO multiplizieren um die wirklichen Ausgaben zu bekommen.
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NL223
RoHS-konform
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Man kanns aber auch so sehen:
Alles was nicht je kWh gerechnet wird müsstest du sonst auch zahlen, wieso soll des dein Arbeitgeber überhaupt bezahlen - hättest ohne HO keinen Strom zuhause?
Genau des selbe gilt für mich auch für Heitzung etc.
Manche Beiträge hier lesen sich so als würden die Leute Ihre Wohnung erst gemietet haben damits ein Office fürs HO ham... find i scho a bissl übertrieben...
Mein Essen zB muss ich mir auch selbst bezahlen - im HO und normal auch - wenn ich pro woche von den 168h ganze 40h in der Arbeit bin, wieso zahlt mir der Arbeitgeber nicht 25% meiner Lebensmitteleinkäufe ?? - i mein des is für mich des selbe...
Ich muss wenn i kein HO hab zB den Treibstoff und de Abnützung etc. fürs auto bezahlen - wie sehr sehr viele andere auch - wieso zahlt mein Arbeitgeber nicht den Anteil an km die ich zur Arbeit fahre meiner Gesamtleistung des Neupreises meines Autos aus ? Und wieso muss ich mir meinen Service ganz selbst zahlen - ist doch völlig übertrieben oder?
Arbeiten kostet Geld, man verdient dabei nicht nur, war immer so und wird immer so bleiben...
Bearbeitet von NL223 am 04.09.2021, 21:04
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sLy-
semiconductor physicist
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Also afaik müssen Arbeitgeber für Home-Office sowieso (minimal) entschädigen. Bei mir sinds zB 2€ pro im Home-Office verbrachten Arbeitstag.
Der Arbeitgeber spart sich ja auch genug (Wasser, Kanal, Infrastruktur wie Parkplätze, Kantinenplätze etc )
Bearbeitet von sLy- am 04.09.2021, 23:36
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prronto
Garage
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Man kanns aber auch so sehen:
Alles was nicht je kWh gerechnet wird müsstest du sonst auch zahlen, wieso soll des dein Arbeitgeber überhaupt bezahlen - hättest ohne HO keinen Strom zuhause? Anteilig…ja. Netzkosten u. Ä. machen ähnlich wie die motorbrzogene KFZ Steuer einen nicht unerheblichen Anteil aus. Ich empfehle eine genaue Durchsicht der Jahresabrechnung. Da stecken einige Überraschungen drin.
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ENIAC
Do you Voodoo
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Alleine was ich mir an Sprit gespart habe, um nicht in die Firma fahren zu müssen, hebt die "zusätzlichen" Kosten bei weitem auf!
Von welchen Kosten reden wir da? 30-40€ Stromkosten/Jahr für Notebook + Monitor? Das ist "quasi" vernachlässigbar...
Bearbeitet von ENIAC am 05.09.2021, 00:52
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