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gröbere probleme, najo. wie man's nimmt. vorweg sei gesagt, dass mlc nicht nur vorteile in form einer größeren packungsdichte und kleinerem preis mit sich bringt, sondern auch eine damit einhergehende anfälligkeit für bitfehler (zu deutsch: je näher ich elektronik zusammenpacke, umso größer - aber mehr als nur linear - wird die gegenseitige beeinflussung). in nand flash sind korrektureinheiten notwendig, welche ihrerseits wiederum eine gewisse wahrscheinlichkeit haben, zu versagen (prozessfähigkeit, ingenieure am montag morgen) und eventuell möglichst billig implementiert sind (halbleiter kosten geld). zum vergleich: absolute minima: slc: 1bit ecc / mlc: 4bit ecc -> je simpler die benötigte fehlerkorrektur, um so verlässlicher wird das gesamtsystem. selbstverständlich sind in industry grade speichern etwas bessere schaltungen hierfür integriert.
die lebensdauer (in re-write-cycles ausgedrückt) bezieht sich bei den meisten angaben darauf, wie oft ein segment neu beschrieben werden kann. für eine digicam sind da zahlen wie 10000 rewrites beeindruckend groß, das lässt sich aber für os installationen nicht so pauschal sagen. 100000 cycles ist gerade mal annehmbar für os installationen, und genau auf dem stand sind slc zellen. soviel zu den werten, die man mit dieser technologie erreichen kann.
nehmen wir jetzt mal an, dass man den speicher auch tatsächlich verwenden will ^^ was wird man wohl damit machen? formatieren und daten darauf ablegen, das wird wohl recht gängig sein. somit liegt ein fat darauf (file allocation table), der in 99% aller fälle auf einem fixierten bereich liegt. ojemine. das wäre dann wohl jene zelle, die im ersten monat wieder, wieder, wieder,... und wieder beschrieben werden wird. dann stirbt das flashdrive einen plötzlichen kindstod und das war's. okay, soll nicht so sein, darum gibts "wear leveling". das ist eine der funktionen, die der controller zu erledigen hat und die heißt simpel: verteile die schreibzugriffe so, dass eine optimale gesamtlebensdauer erreicht wird.
je billiger das produkt, umso schlechter ist dabei alles oben genannte 
ZitatDenn während die sequenziellen Transferraten der OCZ- und Transcend-SSDs noch teilweise sehr hoch sind, bricht die Performance im Praxiseinsatz völlig ein.
, und was weiß ich was noch alles...tjaha, wie gesagt: ohne weitere hilfsmittel gimpt man sich extremst. für das os ist das wear leveling transparent, das hat keinen blassen schimmer davon, wo der fat physikalisch gespeichert ist.
einen instant boot kannst du tatsächlich nicht verlangen: allerdings aus windeseile aus dem standby mode starten. bei mir wird die meiste zeit vom bios verschwendet, danach einige sekunden ladebalken.. ca. 8sec und dann 1sec "willkommen" und schon läuft alles flüssig - bis der crapgear wg111 usb adapter mal eine wlan verbindung+ip hat plärrt mich miranda schon an, dass ich offline bin.
und nochmal: bootzeiten sind ned das maß aller dinge, das mach ich 1x täglich.
ich sag mal so schön langsam werden die dinger brauchbar, sicher gibt es derzeit noch probleme aber ich denke in 1,5 jahren wird es dann so weit sein
@chrissicom
wenn du mal alles liest kann man da scheinbar viel mit einem cache abfangen
habe jetzt leider nicht mehr die lust mit tomshardware-benches zu vergleichen
weiters bleibt noch zu klären wie nahe die eigenen tecchannel-benches wirklich der realität erntsprechen
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