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Hi,
ich bin mit dem Wlan im Elternhaus unglücklich. Das ist für interessierte Leser jetzt nicht so die große Überraschung, aber nachdem es trotzdem irgendwie funktioniert, habe ich mich noch immer nicht durchringen können irgendwas mit dem Salat zu machen.
im 'Kraftpunkt-Diagramm' sieht das Netzwerk zur Zeit so aus:
Der Router steht im Wohnzimmer EG, ein Accesspoint in der Garage, einer im Vorzimmer OG und einer im Schlafzimmer OG. Alles über einen zentralen 16port 1gbit Switch verbunden. Theoretisch bringt das ausreichend Netzabdeckung, aber eben nur so lange bis irgendwas auftritt, dann sitze ich mit Handy in irgendeinem Raum und der Blutdruck steigt, weil das YouTube-Short ruckelt oder überhaupt nicht ladet...
Nexus_VI empfahl folgende Gerätschaften: https://geizhals.at/cudy-wr3000-a2956327.html?hloc=at
Sollte ich die Zeit und Energie dafür finden, wäre ich jetzt geneigt vier der Geräte anzuschaffen und einen als Router und die restlichen als Accesspoints zu verwenden.
Mit dawn/usteer müsste das dann doch problemlos funktionieren. Link: https://openwrt.org/docs/guide-user...rk/wifi/roaming
Mögliche Extras:
Theoretisch könnte ich mir vorstellen die Geschichte mit einem über WLAN angebundenen Accesspoint zu ergänzen.
VPN zu einem anderen Netzwerk wäre vielleicht irgendwann nett, aber sehe ich in Wahrheit die nächste Zeit eh nicht passieren.
Die Vorhandene WLAN Hardware sieht so aus:
TP-Link Archer C6 v2.0
TP-Link Archer C20 v4
TP-Link WA730RE v1
Linksys WRT54G
Ich gehe mal davon aus, dass man mit der Hardware nichts sinnvolles anfangen kann. Der Archer C6 hat bescheidene Treiberunterstützung, der C20 ist ein fades low-end Gerät und der Rest ist so alt, dass schon auf seine Art lustig ist.
Übersehe ich bei meinem Plan etwas relevantes? Eigentlich müsste die Geschichte ja ganz einfach ohne gröbere Probleme funktionieren?
Was mir noch an Eingabeparametern abgeht: Wie viel Flaeche gilt es da zu versorgen, und wo (= mit wie vielen anderen WLAN-Netzen in der naehere Umgebung als Konkurrenz fuer den Luftraum) spielt sich das ab?
Konkurrenz im Luftraum haltet sich in Grenzen: Es ist ein Einfamilienhaus im Waldviertel.
Im 5GHz-Band gibt es (in diesem Zimmer) gerade keine fremden SSID und kurioserweise empfange ich im 2.4Ghz-Band gerade ebenfalls gar nichts fremdes am Handy... - Ich bin aber fest überzeugt, dass Nachbar links und Nachbar rechts ebenfalls wlan und evtl. einen wlan-fähigen Drucker haben, da hin und wieder auch fremde SSID zu sehen sind. Möglicherweise ist da gerade eine Verteilerleiste mit Schalter im Spiel... Weitere direkte Nachbarn gibt es jedenfalls nicht.
Zu versorgende Fläche sind: 120m2 EG + 120m2 OG + Garage. Subjektiv sind die Wände für Funksignale eher undurchlässig.
I schätz mal, dass die die NW-Dosen für die AP net eine Deckenmontage der APS zulassen, oder?
Eher nein, die NW-Dosen sind großteils auf Kniehöhe. Die AP stehen dann auf irgendeinem Möbelstück oben drauf.
Welchen WLAN-AP Router hast du denn am FTTH Modem?
Wenn du einen echten Mesh machen willst, solltest du zumindest gleichen Hersteller/OS nehmen.
lg
zur Sicherheit: die aktuellen Accesspoints verwenden eh auch alle openwrt in einer halbwegs aktuellen version?
hast du bei solchen ausssetzern bei yt und co darauf geachtet ob wirklich der empfang schlecht war, also ob wenige stricherl waren? oder ganz aus dem wlan geflogen oder dergleichen?
generell schadet wsl die hardware updaten nicht. mit 4 antennen mimo usw. und der wrt54g hat ja noch nichtmal 5ghz wenn ich mich richtig erinnere.
wegen nachbarn könntest nur schaun dass die Channel nicht überlappen (entweder channel 1,6 oder 11), bei 2 netzen im umfeld ist das aber eher ein non-issue.
edit: yt ruckler hab ich leider bei magenta auch hin und wieder. ich vermute aber das dass zu peak zeiten auftritt weil sich alle auf deren CDN Server im Rechenzentrum von Magenta hinverbinden und das deshalb passiert, also Überlastung - nur so nebenbei wsl. hast du das aber eh ausgeschlossen nachdem das problem ja schon länger existiert
Also ganz grundsaetzlich sind die Bedinungen (mit einer ggf. signifikanten Unbekannten, der Wandbeschaffenheit) nix Arges, und das kann auch ein guter AP (im schlimmsten Fall pro Stockwerk) schaffen koennen.
Deswegen wuerde ich mich langsam vortasten, bevor du viel investierst, und am Ende vielleicht doch nicht das gewuenschte Ergebnis steht: Kauf erstmal einen Router/AP, mit dem du grunsaetzlich arbeiten wollen wuerdest, und positionier den mit korrekt konfiguriertem Drahtlosnetzwerk an der Stelle, wo er unbedingt stehen muss bzw. idealerweise stehen kann (ja nach Flexibilitaet der Oertlichkeit). Dann schaltest du alle anderen APs, die du schon hast, testhalber aus, und machst dich mit einem tauglichen Endgeraet mit Wifi Analyzer (Android - https://f-droid.org/packages/com.vrem.wifianalyzer/ bzw. https://f-droid.org/packages/com.vrem.wifianalyzer/ ) auf die Reise durch das Anwesen und schaust, wie die Versorgung im 2.4GHz-Band (gute Reichweite) und im 5Ghz-Band (gute Bandbreite) an den kritischen Plaetzen ausschaut. Mit diesen Ergebnissen planen wir dann gemeinsam weiter.
stimmt gut möglich das man mit weniger AP auskommt, 4 is schon relativ viel für ein Einfamilienhaus. gut ok kommt auch auf die Wände an aber so prinzipiell und wie man in .at normal baut
Zitat aus einem Post von davebastardstimmt gut möglich das man mit weniger AP auskommt, 4 is schon relativ viel für ein Einfamilienhaus. gut ok kommt auch auf die Wände an aber so prinzipiell und wie man in .at normal baut
Auch ein interessanter Artikel zu OpenWRT mesh
Zum Thema allgemein noch: "WLAN-Mesh" ist fuer mich ein verbrannter Begriff, weil die Hersteller im Machtvakuum effektiver Standardisierung des Begriffs so viel Chaos und Wildwuchs geschaffen haben, dass es fuer Endkunden oft quasi unmoeglich ist, zu bestimmen, was genau man bei einem Produkt mit diesem Feature genau bekommt. Vieles am Markt ist(/war?) jedenfalls kein 802.11s-konformes Mesh, und alleine deshalb wuerde ich es nicht kaufen.
Mit OpenWrt kann man das natuerlich, wie im Artikel oben (leider nicht ganz ideal imho) beschrieben, realisieren. Aber ich wuerde an Alex' Stelle mal abwarten, ob so ein relativ komplexes Setup letztendlich ueberhaupt notwendig ist.
Die Bezeichnung Mesh ist eine Marketing Hölle!
Ich meide es wo es geht.
Wichtig ist zu unterscheiden wie der Backbone funktioniert.
Über eine andere Technologie (Ethernet, Powerlan,...), mit einer anderen Funkfrequenz oder im selben WLAN Band
Mit OpenWRT keine aktuelle Erfahrung. Im direkten Umfeld sind fast nur mehr Ubiquiti UniFi Netzwerke
Danke für die zahlreichen Antworten.
@Hardware: Tun wir so als ob die vorhandene Hardware nicht da wäre. Ich bin mit dem Zeug mehr oder weniger unglücklich und würde es gerne durch etwas besseres ersetzen.
Grundrissplan sieht so aus.
OG:
EG:
Keller:
Der Router 'R' ist fix, der ist von der Verkabelung her schwerer zum Umziehen.
Die freien Ethernetdosen sind mit 'D' markiert.
Accesspoints mit angeschlossenen Ethernet sind mit 'AP' markiert.
Theoretisch wäre es möglich die Accesspoints im OG nach lust und laune zu verschieben, die Dosen sind vorhanden und gepatcht. Da ist nicht viel dahinter mal eben etwas umzustecken.
Wlan darf im OG perfekt laufen, im EG bzw. im Keller sehe ich es entspannter
Die große Garage hat extra einen AP, weil sonst dort mit Handy/Tablet nix mit Wlan war. In der anderen Garage schafft es das Signal vom EG ohne ernstere Probleme durch die Decke.
Also verstehe Ich das richtig, dass du auch den R durch neuen OpenWRT Router ersetzen willst?
Dann Würde Ich einen beim R im EG setzen, eien bei D im OG und einen beim D im Keller setzen, somit würdest du keine untereinander zu nah sitzende Router haben und es sollte funktionieren.
lg
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