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Heyho Leute
Nachdem NAND Speicherchips sehr billig sind, Intel nach Refresh-Refresh-Refresh Jahren keinen Fuß auf die Erde bringt und der nächste Preiscrash vor der Tür steht (CoronaV), bin ich am überlegen meinen i5-6600K (4 Kerne @ 3.5GHZ) gegen ein Ryzen5-System auszutauschen.
Ich hab den AM4 Sockel nur so nebenbei beobachtet, aber da gibt es scheinbar recht gute Erfahrungen bzgl. Upgrade paths, womit sich Intel auch nicht gerade beschmücken darf. Mein Board frisst gerade nich die 7000er Intel Generation und die ist überteuert und bringt kaum Performance+
Ich bin also im Netz am herumrecherchieren wegen guten Preis/Leistungs-Systemen und mal grob hier gelandet:
Samsung SSD 860 EVO 1TB SATA (Steam Games)
Samsung SSD 970 EVO 1TB NVME M2.0 (Boot-Disk & Videoprojekte)
AMD Ryzen 5 3600 (Preis Leistung Top, aber 8 Cores würden mich eigentlich mehr reizen
)
Crucial Ballistix Sport LT grau DIMM Kit 32GB (Hab gelesen 3200 sollen gut sein für Ryzen? Brauch kein RGB, 32GB weil günstig und die ersten Games es scheinbar ausnutzen)
MSI GeForce RTX 2060 SUPER Gaming X (Würde meine 1070 ablösen, welche sich 1440p 165Hz schwer tut, sind zwar nur +30% aber nachdem meine 980Ti nach genau drei Jahren eingegangen ist, will ich nicht nochmal 500+ für eine GPU ausgeben)
Noctua D15 kühler
ATX Case mit guter Beläftung Vorschläge? (am Besten Schallgedämmt)
MSI B450 Tomahawk Max oder AsRock oder Asus 450/470/570 Chipset?
Hier wird's für mich schwieriger - wo habe ich vermutlich noch einen Upgrade-path zu Ryzen 4000?
PCIE4 dürfte relativ unnötig sein derzeit, auch wenn mich eine Corsair MP600 sehr anlacht.
Genügend PCIe Lanes für eine 10GB NIC in Zukunft und evtl. zweite M.2 Karte wären cool.
Fragen über Fragen... im Prinzip will ich meinem Rechner ein bisschen mehr Takt und deutlich mehr CPU-Kerne verpassen. Damit diese auch nicht mehr meine GPU bottlenecked, welche auch gleich auf 1440p Niveau gehoben werden sollte. Arbeitsspeicher und lokalen Storage aufrüsten, solange es günstig ist und nicht auf horder-Preisniveau explodiert, wie damals als die spinning rust Werke überschwemmt wurden.
1000+ ausgeben für ~25-30% performance-verbesserung finde ich zwar nicht dolle, aber da sind wir mit dem Tod von Murphys law nunmal angelangt :/
Falls sonst noch wer Tipps hat, her damit plz
edit: Geizhals Wunschliste Sammelsurium
https://geizhals.at/?cat=WL-1482348
Bei den SSDs könntest du dir noch einen 100er sparen ... Crucial ist vom P/L mein Favorit. Ob ich wirklich 3000MB/s brauche ist fraglich. Im täglichen Gebrauch merke ich keinen Unterschied zwischen meiner 2,5"SSD (~500MB/s) und der M2 (ca. 2000MB/s).
Lt. der Roadmap soll der Zen 3 auch auf dem alten Sockel laufen. Bisher waren es eher die besseren Chipsets die das Update per neuem Bios möglich gemacht haben.
Wenn du ein Mobo nimmst welches 2019 raus gekommen ist, ist die Chance generell hoch wage ich zu behaupten.
Für einen höheren Leistungsschub würde sich natürlich eine 2070Super anbieten... sprengt aber das Budget
Beim Motherboard wird vermutlich die Speichergröße des BIOS den Ausschlag geben für zukünftige Updates. Ich würde da Nachforschung betreiben ob genug Speicherplatz vorhanden ist beim jeweiligen Modell bzw ob es bei den letzten Updates schon eng wurde.
Bei der Grafikkarte würde ich ehrlichgesagt noch warten wenn es akzeptabel für dich ist und schauen was Big Navi und Ampere demnächst mit dem Markt machen.
- Dann kommst du um X570 aber nicht herum.Zitat aus einem Post von TOMGenügend PCIe Lanes für eine 10GB NIC in Zukunft und evtl. zweite M.2 Karte wären cool.[/url]
)Hab vor der Mittagspause angefangen zu tippen und bin jetzt überholt worden.
Ich hätte dir exakt das gleiche geschrieben wie Garbage.
Mit Asus und Asrock bin ich vom Support aktuell recht zufrieden, die liefern recht rasch Unterstützung für neue CPU nach.
Ob es einen echten unterschied macht ob man einen B350 oder X570 Chipsatz kauft beim späteren Upgraden wird sich zeigen - technisch sollte noch nicht viel um sein.
@Ronin
Die NVME SSD's haben schon deutlich weniger Performance (lesen(/schreiben/iops) und die SATA SSD's sind fast gleich teuer wie die Samsung - kannst mir das konkrete Produkt verlinken welches du meinst, tia
Habt Ihr konkrete X570 Board Empfehlungen?
Werde wohl GPU auslassen und Ampere ankommen lassen für's Upgrade.
Was mir bei den Asrock Boards nicht taugt: Die M.2 Slots unter der GPU... gerade PCIE4 SSDs werden gut warm und bekommen dann keine kühle luft ab 
thermal throttling vorprogrammiert bei längeren dateitransfers
ad SATA-SSD: Ich denke er wird schon die MX500 meinen, die war bis vor kurzem noch deutlich billiger als die 860 EVO. Sind aber immer noch gut 20€ Unterschied aktuell zwischen 860 EVO und MX500 oder der WD Blue
ad NVMe-SSD: 970 EVO (Plus), ADATA SX8200 Pro, HP EX950, PNY XL8R CS3030 und WD Black SN750 spielen alle in einer ähnlichen Liga, da würde ich schauen wo vielleicht gerade ein Angebot ist.
Ob eine QLC-NVMe-SSD jetzt kaufbar ist oder nicht ist wohl auch etwas Ansichtssache. Ist es echt nur ein Datensilo, der halt einmal groß befüllt wird und danach Stückweise, dafür aber eher lesen soll (Steam-Library wäre wohl der Klassiker), dann gehen die Dinger schon. Die Intel 665p soll ja bessere Leistung liefern, aber lässt sich leider nicht am Markt blicken. DRAM-less/HBM TLC-SSD wären sicherlich auch Alternative für diese Anwendung.
Persönlich konnte ich mich zu keiner dieser beiden Lösungen durchringen und hab lieber 20€ mehr in eine gute (nicht top) TLC mit DRAM investiert (HP EX920).
ad Boards:
Leider ist die Situation bei den AM4-Boards ziemlich unausgewogen.
B450 haben wegen ihrer grundlegenden Positionierung (Budget) eher mäßige VRMs, was die Aufrüstoptionen beschränken könnte. Ähnliches Spiel beim BIOS-Support, denn selbst wenn es ein BIOS mit AGESA für Ryzen 4000 geben sollte, ist nicht gesagt dass das bis zum Ende konsequent durchgezogen wird.
Da haben sich aktuell einige Hersteller nicht unbedingt ausgezeichnet und manche B350/X370 Boards hängen bei früheren AGESA Versionen für Ryzen 3000 fest.
Hinzu kommt, dass die 300/400-Chipsätze mit PCIe 2.0 einfach veraltet sind. Eine NVMe SSD über die CPU, passt, aber sobald du eine zweite M.2 SSD nimmst, bist du wegen PCIe 2.0 auf max. 2GB/s limitiert, praktisch sogar ein bissl weniger. Wenn du dann noch eine 10GBit Karte nimmst, hängt die ebenfalls am Chipsatz. Jetzt reicht die Bandbreite eines PCIe x4 Slots zwar schon aus, aber nachdem zwischen CPU und Chipsatz auch nur 2GB/s (4 PCIe 2.0 Lanes) sind, läufst du da bei entsprechender Auslastung in einen Flaschenhals. Und nachdem B450 kein PCIe Bifurcation kann, kannst du den x16 Slot von der GPU auch nicht in 8x/8x oder 8x/4x/4x aufteilen.
X570 ist zwar von den Features toll, aber die Chipsatzkühlung ist ein ziemlich elendes Thema.
Ich hab selbst ein X570 Taichi und da hat ASRock beim Design leider versagt, auch wenn sie mit einer neueren Revision zumindest die Position vom USB-C Anschluss korrigiert haben. Chipsatzkühler und -lüfter sind eine Frechheit und das restliche Lineup sieht diesbezüglich nicht besser aus.
Ich hab das Teil halt über die Lüfterkurve abgedreht, aber für ein 350€ Board erwarte ich Besseres.
Da werde ich mir irgendwann mal was ordentliches bauen.
Worauf du bei X570 achten musst:
- Lüfter ist nicht komplett zugedeckt, wie leider bei vielen Boards (Design > Funktion
)
- Lüfter sitzt nicht unter der Grafikkarte
Asus TUF Gaming X570-Plus (scheinbar gutes VRM, Position vom Lüfter nicht ganz optimal), MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon und Gigabyte X570 Aorus Elite schauen von den günstigeren X570 Boards ganz ordentlich aus
Reicht es beim Chipsatzlüfter nicht, das Silent-Profil im UEFI auszuwählen?
Also ich hört den lüfter auf meinem Asus gaming E nicht. Und der PC ist eher auf leise eingestellt.
Und der steckt auch hinter der Graka, also suboptimal eigentlich. Trotzdem alles problemlos.
Hängt natürlich vom Board ab.
Von einem Crosshair VIII weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass der Lüfter im Silent Profil nicht wirklich stört. Allerdings hilft es auch da der Akustik, das unnötige Blech über dem Lüfter abzuschrauben.
ASRock hat es eben doppelt verschissen, mit einem absolut grindigen Lüfter und einem Kühlkörper der auch nicht toll ist.
Schade, weil das Taichi ist ansonsten schon ein gutes Board.
Danke für's Feedback bisher
Meine aktuelle Liste schaut nun so aus:
Samsung SSD 860 EVO 1TB,SATA
Corsair Force Series Gen.4 PCIe MP600 1TB
AMD Ryzen 7 3700X, 8x 3.60GHz
Crucial Ballistix Sport LT grau DIMM Kit 32GB, DDR4-3200
ASUS TUF Gaming X570-Plus
Noctua NH-D15
https://geizhals.at/?cat=WL-1482348
Prinzipiell hätte ich Asrock gern eine Chance gegeben, ist auch um ein gutes Stück günstiger... aber wenn der kleine Chipset-Lüfter wirklich nervig ist, erspar ich mir das.
Mit Asus MoBo bin ich bisher gut gefahren - BIOS/UEFI Support dürfte da auch gut passen, auch mit guten VRMs für (hopefully) Ryzen 4000+ tauglich
Werd wohl noch ein paar Tage überlegen, ob die Investition Sinn macht und ich nicht einfach nur eine 970 Evo 1TB und 860 EVO 1TB check und auf Ryzen4000 warte.
Wär halt nur bitter wenn der RAM-Preis dann explodiert und nix lieferbar ist :|
Ob die MP600 jetzt unbedingt sein muss weiß ich nicht, aber Geschmackssache.
Da sollten heuer noch etliche bessere PCIe Gen 4 SSDs auf den Markt kommen.
Ryzen 4000 erwarte ich ehrlich gesagt nicht vor Ende des Jahres, da zahlt sich warten meiner Meinung nach eher nicht aus.
Zitat aus einem Post von GarbageRyzen 4000 erwarte ich ehrlich gesagt nicht vor Ende des Jahres, da zahlt sich warten meiner Meinung nach eher nicht aus.

Der oberste M.2 Slot geht direkt zur CPU, den würde ich auch zuerst verwenden.
Du hattest in deiner originalen Liste einen Kühlkörper für eine M.2 SSD drinnen, kauf sowas dazu und fertig. Sicher effektiver als dieses Aluplatterl das keine Rippen und nix hat.
Bzgl. Aufteilung der Lanes befrag das Handbuch, aber der X570 Chipsatz hat grundsätzlich genug Leitungen dass da nix shared sein müsste.
Zitat aus einem Post von GarbageRyzen 4000 erwarte ich ehrlich gesagt nicht vor Ende des Jahres, da zahlt sich warten meiner Meinung nach eher nicht aus.
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