GitHub für Arbeit - Seite 2

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fresserettich schrieb am 14.02.2025 um 12:52

also es gibt scheinbar schon einen GitHub Account im ersten Schritt

werde wohl darauf aufsetzen. Vermutlich muss man eh wegen Features und Speicherplatz gleich auf die Team gehen?


Vinci schrieb am 14.02.2025 um 13:07

Zitat aus einem Post von quilty
GitHub, GitLab oder Bitbucket.

Wenn die Firma niemand hat der sich um Betrieb, Netzwerk, Access Control, ... kümmert, dann hoste ich sicher nicht selbst.

This. Noch dazu wenn externe Entwickler beteiligt sind.

Zitat aus einem Post von COLOSSUS
Ich bin generell Fan kleiner, ueberschaubarer Services, die sich mit etwas "Glue" zu einem stimmigen Ganzen zusammenfuegen. Forgejo ist so ein (relativ) kleines, ueberschaubares Service. GitLab imo nicht - das macht und will einfach zu viel.

Das seh ich in diesem Zusammenhang nicht so. Die Frickelei da irgendwie CI oder so Späße zu integrieren ist meiner Erfahrung nach meist sehr mühsam. Und dann stellt sich natürlich auch immer die Frage wie lang lebt der X. Fork von Projekt Z eigentlich noch...?


davebastard schrieb am 14.02.2025 um 14:17

Zitat aus einem Post von fresserettich
wie gesagt, die Truppe ist verdammt klein und eine direkte IT gibt es nicht.

tbh dann würd ichs in der cloud nehmen, ich mein wenns niemand gibt der ops/devops macht und das dann ein Entwickler nebenbei mitmachen muss... das is auch mit Risiko behaftet.


EndOfDayz schrieb am 14.02.2025 um 17:05

Bei den Vorraussetzungen würde ich auch eher auf die Cloud setzen und mir bei den jeweiligen Anbietern das ganze Ökosystem ansehen, eventuell kann man davon auch noch andere Produkte sinnvoll einsetzen (Bugtracking, Wiki, usw.)


Viper780 schrieb am 14.02.2025 um 17:27

Zitat aus einem Post von fresserettich
also es gibt scheinbar schon einen GitHub Account im ersten Schritt

werde wohl darauf aufsetzen. Vermutlich muss man eh wegen Features und Speicherplatz gleich auf die Team gehen?

Welche Rolle hast du in der Situation?
Sollen die Entwickler nicht wissen was sie tun?


fresserettich schrieb am 17.02.2025 um 08:43

Zitat aus einem Post von Viper780
Welche Rolle hast du in der Situation?
Sollen die Entwickler nicht wissen was sie tun?

es geht ihr aktuell um 2 Mitarbeiter.

Mitarbeiter 1. ist ein erfahrener SPS-Programmierer aber hat sich denke ich mit so Themen nie beschäftigt. Dieser ist über einen Firmenzukauf in das Unternehmen integriert worden.
Mitarbeiter 2. ist gerade frisch von der HTL

ich bin die FK (neu seit 2 Wochen) in einem kleinen Maschinenbau-Unternehmen. Es wird als meine Aufgabe gesehen, hier mehr Struktur etc. rein zu bringen ...


Rektal schrieb am 17.02.2025 um 09:32

Zitat aus einem Post von fresserettich
Im Prinzip müsste müsste man sich da einen GitHub Enterprise Zugang zulegen oder?

Nein blos nicht, das ist fuer groessere :)

Falls github, fang einfach mit free org an; dazuzahlen kannst immer.

Der "Teams" plan kann dann auch noch von z.b. 2-20 Personen auch vollkommen rausreichen.

Wuerd mir halt auch ueberlegen wo ihr den Issue tracker habt. Wenn ihr schon einen habt -> egal.

Falls nicht, wirds vermutlich der beim repo hoster werden und obwohl man heutzutage alles von A nach B schieben kann, ist fuer mich ein guter issue tracker auch eine doku wo man nachschlaegt (as in: URLs sollten sich nicht aendern usw.) und dann wirds zach wenn man nach 2 Jahren dann wechselt :)

[Ansonten find ich kann man bei gitlab/github nicht viel falsch machen, wobei github klar der commercial leader ist und gitlab meistens catch up spielt]


Viper780 schrieb am 17.02.2025 um 11:41

Also alles nicht so einfach.

Gibt es andere IT Teams im Unternehmen?
Betrieb der Scripte ablegt? Entwicklung? Marketing für die Webseite?

Wie dokumentiert ihr die Architektur und alles andere was nicht zu Code wird?
Gibt es ein Ticket System?
SAST Tool? Code Scanning?
CI/CD Pipeline?
Betrieb bei einem Cloudbetreiber?

Preislich ist Bitbucket sehr interessant und bis zu 5 usern kommt man da auch mit der Free sehr weit


fresserettich schrieb am 17.03.2025 um 10:00

Zitat aus einem Post von Viper780
Also alles nicht so einfach.

Gibt es andere IT Teams im Unternehmen?
Betrieb der Scripte ablegt? Entwicklung? Marketing für die Webseite?

Wie dokumentiert ihr die Architektur und alles andere was nicht zu Code wird?
Gibt es ein Ticket System?
SAST Tool? Code Scanning?
CI/CD Pipeline?
Betrieb bei einem Cloudbetreiber?

Preislich ist Bitbucket sehr interessant und bis zu 5 usern kommt man da auch mit der Free sehr weit

IT wird von sagen wir mal einer "großen" Stiefschwester mitgemacht. Sprich einen direkten Ansprechpartner im "Haus" gibt es nicht.

Ticket System --> nein
SAST Tool? Code Scanning? --> nein
CI/CD Pipeline? --> nein
Betrieb bei einem Cloudbetreiber? --> es wird mit Azure Cloud gearbeitet

aktuell Versuche ich mal alles in GitHub zu integrieren.

Wie gesagt. Im Endeffekt gibt es 2 Software-Entwickler.

Einer ist frisch von der HTL und seit 1,5 Monaten im Haus.
Der andere wurde mit einem Firmenzukauf letztes Jahr in die Firma integriert. Und ist seit 25 Jahren SPS-Programmierer ...

ein Ticket-System wäre sicher ein nächster Schritt, eventuell aus GitHub heraus. Aber jetzt bin ich mal bei Step 1


ica schrieb am 17.03.2025 um 10:06

Würde Github empfehlen - aber du brauchst keine Enterprise Lizenz - die Team Lizenz tuts auch für das was du so beschreibst.


Viper780 schrieb am 17.03.2025 um 10:27

Ihr habt keine "Ticket System"?
Wie plant ihr die Software und Funktionen?
Es gibt keine CI/CD Pipline? Wie schauts da mit automatisierten Tests aus?

Ich sehe da viel Potential bei dir die IT zu professionalisieren :)

Von (fachlichen) Anforderungen auf Code zu Mappen ist leichter, als umgekehrt. Würde also eher mit sowas wie Jira oder Azure DevOps starten (bzw gemeinsam mit GitHub)

https://azure.microsoft.com/en-us/products/devops/repos


davebastard schrieb am 17.03.2025 um 10:46

ticketsystem is da aber overkill. das würd ich über github abbilden, kA wies dort heißt, das bugtracking feature halt, bei gitlab heißts "issues"


Viper780 schrieb am 17.03.2025 um 11:30

Es ist ja mehr als nur Issues - fachliche Anforderungen müssen trotzdem gesammelt und Releases geplant werden.

Wenn man keine Berechtigungen braucht und man kein Problem mit der Cloud hat ist Jira für die ersten 10 User gratis.

Azure DevOps ist für die ersten 5 User auch gratis und deren Board (im Grunde wie Trello) ist ausreichend: https://azure.microsoft.com/en-us/p.../devops/boards/


Longbow schrieb am 17.03.2025 um 11:33

Ich befürchte du hast da ein bisserl einen disconnect von aktuell gelebter IT Praxis (ich hüte mich das "modern" zu nennen) in der Anwendungsentwicklung ggü "Maschinenbauern", wo dir halt der deutsche Autokonzern wie 1989 noch das 300 seitige Lastenheft am Schädl haut. Getestet wird wenn die Maschin bei der Inbetriebnahme rennt - alles andere ist primär.


Viper780 schrieb am 17.03.2025 um 11:56

Es stimmt ich habe relativ wenig Erfahrung mit IT im Maschinenbau.
Aber die Firma wo ich Arbeite dafür um so mehr. Hab erst vor zwei Wochen bei einer Analyse geholfen wo untersucht wurde warum 20 Projekte gescheitert sind die alle genau so angefangen haben.

Es geht da bei weitem nicht um ein Lastenheft (und 300 Seiten sind bei einem komplexen System lächerlich wenig). Aber der GF kommt daher und sagt "Übrigends der Gerät muss auch noch Funktion X haben" dann muss dass zusätzlich zu der Mail auch noch wo stehen. Am besten verlinkt mit dem Code zur Funktion X




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