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Der optimale Schutz bei Cryptovieren sind gegen die Viren selbst AdBlocker. Mir ist keiner bekannt der sich trotz AdBlocker einen Cryptovirus eingefangen hat. Um die Daten zu schützen ist ein ZFS Filesystem mit haufigen Snapshots die beste Vorbeugung, da die Snapshots (Vorgängerversion von Windows aus) read only sind. Wenn man das dann noch per Nagios überwacht mit einer duchschnittlichen Abnahme des freien Speicherplatzes und Alarmierung wenn diese sich beschleunigt, kann man auch einen Befall schnell erkennen und hat maximal die Differenz zwischen 2 Snapshots in einigen Verzeichnissen an Datenverlust. Also maximal ein Paar Minuten.
Vielleicht eine blöde Frage, aber wie siehts unter Linux und OSX aus?
Sprich, ist der Ausgangspunkt dieser Crypto-Viren nur Windows?
Dass es von dort dann auch andere Dinge angreifen kann, solange Schreibzugriff vorhanden ist, habe ich schon halbwegs mitbekommen.
ich weiss zumindest fix von cryptolocker varianten auf OSX!
Ich dachte da an so etwas:Zitat von Smutja. wenn die VM bestmöglich isoliert ist - also keine netzwerkfreigaben/laufwerksmappings etc. vorhanden sind, dann ist das ein guter schutz gegen diese einfachen crypto-viren. ein ultimativer schutz ist es natürlich nicht - man kann auch aus dem hypervisor ausbrechen, hier sind wir aber schon bei einer ganz anderen bedrohung.
konzept sieht ok aus.
ohne es getestet zu haben, wäre ich bei xen halt vorsichtig - für 0815 bzw. server anwendungen sicher ok. wie gut es mit GPU unterstützung aussieht ist etwas anderes - müsste man wie gesagt testen.
Also "durch Surfverhalten ausgelöst", hat mich doch etwas hochgeschreckt. Die meisten Sachen scheinen sich noch immer "klassisch" zu verbreiten. Locky z.B. vor allem über Mail-Attachments und Office-Macros, zumindest lt. Kaspersky. Und ich muss sagen die Plausibility ist durchaus gegeben, anscheinend sind atm z.B. Mails als Fakes der Post auch im Umlauf http://derstandard.at/2000035426235...pressungs-Troja
gibt es vielleicht schon Infos, Tipps oder HowTos, wie ich es zb meinen Eltern beibringen kann?
weil wenn denen sowas passiert, ist es kein Spaß für mich, es zu erklären und Backups wieder einzuspielen :/
die einfachen Sachen wie Adblocker, Noscript und keine Makros im Office sind schon lange aktiv.
es wird sicher viel über ad-netzwerke ausgeliefert, aber nicht ausschließlich. hier ein link von 2 aktuellen von heute:Zitat von Crash OverrideDer optimale Schutz bei Cryptovieren sind gegen die Viren selbst AdBlocker. Mir ist keiner bekannt der sich trotz AdBlocker einen Cryptovirus eingefangen hat.
mir ist noch nichts passiert, aber meine mutter hat es schon mal erwischt (petya)
Da bist eh relativ gut unterwegs. Machen kannst, so wie ich das seh, eigentlich relativ wenig außergewöhnliches. Die Klassiker halt: Hirn benutzen, die Dinge die du erwähnt hast, als letzte Bastion einen aktuellen, gscheiten Antivirus bzw. eine Internet Security und das sollte passen.Zitat von Stonigibt es vielleicht schon Infos, Tipps oder HowTos, wie ich es zb meinen Eltern beibringen kann?
weil wenn denen sowas passiert, ist es kein Spaß für mich, es zu erklären und Backups wieder einzuspielen :/
die einfachen Sachen wie Adblocker, Noscript und keine Makros im Office sind schon lange aktiv.
Zitat von GarbageVielleicht eine blöde Frage, aber wie siehts unter Linux und OSX aus?
Sprich, ist der Ausgangspunkt dieser Crypto-Viren nur Windows?
Dass es von dort dann auch andere Dinge angreifen kann, solange Schreibzugriff vorhanden ist, habe ich schon halbwegs mitbekommen.
Unter OSX gab es kürzlich den ersten größeren Angriff mit einem Crypto-Trojaner.. dabei wurde ein Install-Binary von einem populären Torrent Client infiziert. Wie viel dabei wirklich passiert ist ist aber unklar, gehört hat man in Wirklichkeit nicht viel.
Zitat von VinciAnyone?
Infos dazu sind rar gesäht.
Linux: die Möglichkeit ist sicher da aber davon gehört hab ich noch nicht. Wahrscheinlich zahlt sich für die Trottln im Hintergrund der Mehraufwand nicht aus. Einmal in ein Linux-System eingedrungen, wird das Verschlüsseln von Daten sogar noch einfacher sein als unter Windows wegen den auf vielen Distros zum Standard-Repertoire gehörenden Tools
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für OS X wurde ein ransomware detection Tool vorgestellt:
http://thehackernews.com/2016/04/ra...n-tool.html?m=1
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