JC
AdministratorDisruptor
|
was ist das wirklich essentielle im leben, was zählt wirklich? können wir das überhaupt beurteilen? was habt ihr aus eurem leben gemacht bzw. wollt noch daraus machen? wie gestaltet ihr es? seid ihr zufrieden damit? wenn nein, warum und was möchtet ihr verändern?
ich bin nicht wirklich zufrieden mit meinem leben. ich hab zwar alles (wie wohl viele hier), aber dass materielle dinge und/oder drogen nicht glücklich machen, wissen wir alle. ein außenstehender würde meinen, ich hab ein schönes leben, aber es ist inhaltslos, jeden tag das gleiche, alles grau in grau...
vielleicht ist der ausbruch aus materialismus/konsumgesellschaft/perfektionismus die lösung, nur wie? fight club gründen? in ein bergbauerndorf ziehen? lol Das Essentielle im Leben suchst du? Die Antwort sollt du kriegen: Was zählt, ist, was wir machen - und das bestimmst du selbst. Vergiss das ständige Hinterfragen, nach einem nicht existenten, größeren Sinn. Gib das Schablonendenken auf. Frage nicht mehr nach dem Wert des Lebens, sondern nach dem Werte, den du deinem Leben geben kannst! (Râ, Bo Yin) Was ich aus meinem Leben gemacht habe? Weder das Beste, noch das Schlechteste. Ich hätte vieles nicht erlebt, wenn ich einfach den Worten anderer geglaubt hätte - so musste ich's, leider ziemlich schmerzvoll, am eigenen Leib erfahren. Wir Menschen müssen's immer persönlich erleben, Erzählungen und Berichte sind einfach zu ... abstrakt, zu fern. Ein Ausbruch aus dem Materialismus, der Konsumgesellschaft oder dem Perfektionismus soll die Lösung sein? Ich strebte Jahre danach, perfekt zu werden. Eines schönen Tages schlug das Wissen, dass ich niemals perfekt sein werde, trotz jahrelanger Verdrängung warnungslos zu... Jeder sollte aus seinen Fehlern lernen, schließlich kann jeder mal fallen - die Frage ist doch nur, wie schnell man sich wieder aufrappelt. Ich lebe mit Sicherheit nicht mit der Gesellschaft, auch wenn ich teilweise deren Verhaltensformen und -regeln annehme, doch das gehört dazu. Ich bin das, was viele einen Außenseiter nennen würden - aus freier Wahl.
|
jAcKz
Legendfool martyr
|
die suche ist gefährlich nicht die suche ist es, sondern das finden, denn wer findet, der hat nie gesucht... all jenen die hier "leben" statt "denken" wollen will ich sagen, daß ich ganz im sinne epikurs den lustgewinn vorziehe: wer philosophiert, um antworten zu finden hat meiner meinung nach den grundfalschen ansatz, denn darum geht es nicht. es geht auch nicht darum, irgendetwas zu verbessern. für mich es gibt nur einen grund zu denken: spaß und folglich selbstzweck, sollte man ihn brauchen. wieso sollte ich leben, wenn mir denken und die - zitat murph - "aja aha, hmm, da hat er recht" gedanken niederzurschreiben und auszuformulieren bedeutend mehr spaß macht? ich sehe keinen grund... und allen leuten, die zu dem wunderbaren schluß "life sux" kommen, will ich dringend den selbstmord ans herz legen...
|
Guest
Deleted User
|
und allen leuten, die zu dem wunderbaren schluß "life sux" kommen, will ich dringend den selbstmord ans herz legen... u r right. "soon i will leave this body and death will have no meaning". goodbye.
|
that
Hoffnungsloser Optimist
|
cu
|
Guest
Deleted User
|
was ich sagen wollt ... bist du mit deinem leben unzufrieden: such dir ein neues. ich habs gemacht und bin bei oc.at gelandet.
|
alex5612
LegendRadiomann
|
life sucks anyway...wenn ich schon mal hier bin mach ich mit oc.at an die weltherrschaft
|
Guest
Deleted User
|
@sys: hast url von einer guten suchmaschine?
|
Guest
Deleted User
|
I took the blue pill wieso hab ich nicht die rote Pille genommen, ich bin froh das ich die blaue genommen habe
|
CPU3000
Big d00d
|
hmm...weis gar nimmer was ich noch hinzufügen soll, zu dem Thread....fühl mich aber trotzdem irgendwie angesprochen, und "verpflichtet" was dazuzuschreiben. ich hab sieben jahre lang gedichte über das leben und meine position darin geschrieben, das ganze hat zu nix anderem als vereinsamung und verlust von Freunden geführt, zu selbstmordgedanken, etc Das kenn ich. Ich hab so ungefähr vor einem Jahr damit angefangen, hab ständig nur geschrieben, mich völlig zurückgezogen. Ich hab so ziemlich an allem das Interesse verloren, hab mich nur noch darauf konzentriert, den sinn des Lebens herauszufinden, und wirklich alle Sachen zu hinterfragen...usw. Hab dann versucht all meine Gedanken festzuhalten...hab wirklich immer alles aufgeschrieben was ich mir dachte, und das wurde jeden Tag mehr teilweise auch gedichte....und dann...tja, ich hätt beinahe einige Freunde verloren, durch mein Desinteresse andere sachen zu machen, als nachzudenken. Heute hat sich das ganze etwas "eingependelt". Es ist keineswegs so, dass ich einfach so vor mich hinlebe, wie es anscheinend viel tun. Aber ich vergrabe mich auch nicht mehr so in meine Gedankengänge....aber ich denke trotzdem noch sehr viel über alles nach. Aber rückblickend muss ich sagen, bin ich froh mehr nachdenkerisch zu sein, als nur dahinzuleben...ich kann zwar nicht konkret sagen warum....wie hier ja schon wer gesagt hat: den sinn des Lebens findet man sowieso nicht heraus, aber trotzdem "brauche" ich oft Phasen, wo ich über all das nachdenke, kann ohne dem gar nicht mehr leben....genau so wie ich depressive Phasen brauche....ich bin es schon gewöhnt mind. einmal die Woche in eine Depression zu verfallen, wo ich über alles nachdenke, leichte Selbstmordgehdanken bekomme...usw. - ehrlich gesagt ohne diesen Phasen wäre das leben nur halb so interessant - für mich zumindest.
|
jAcKz
Legendfool martyr
|
lustig, daß du den brief postest br0, hatte erst am mo intensive diskussionsrunde über epikur...
|
Guest
Deleted User
|
life sux! that's the point aber nur manchmal...manchmal is das Leben das beste was es gibt...
|