__Luki__
bierernste Islandkritik
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Hi, ich habe mich entschlossen, dass ich meine Mails, meine Clouddaten usw. gerne auf meinem eigenen Server haette. Hostingmaeszig wurde mir https://www.hosteurope.de/de/Server/Virtual-Server/ von Obermotz empfohlen, danke dazu mal. Nun, ich habe beruflich zu 95% mit Windows zu tun, deshalb wuerd ich mir wohl mit einem Windows-Server u dazu Exchange am leichtesten tun... Dazu habe ich mir gedacht - owncloud. Ich habe hier ein paar Threads durchgeschaut - die meisten verwenden einen Linuxserver. Gibts hier stichhaltige Argumente keinen Windowsserver zu verwenden? Meine Linuxskills sind ueber die Jahre etwas eingerostet, wenns jedoch wirklich sinnvoller sein sollte Linux zu verwenden lasse ich mich gerne dazu ueberreden.  Bitte um Tipps u Anregungen! Tia Luki
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mat
AdministratorLegends never die
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Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, ist es meiner Meinung nach primär eine Kostenfrage. Niemand gibt dir die Windows-Lizenz und das Exchange gratis. Dazu gesellt sich dann mitunter auch ein Virenschutz mit Abonnement und wer weiß was noch. Außerdem habe ich über die Jahre schlechte Erfahrungen mit der Stabilität von Windows als Server-OS gemacht. Du schaust rein per Remote Konsole ... "hmmm, einfach so ein Reboot? What?!". Ich finde auch die Konfigurationsvorgänge bei Windows überhaupt nicht leichter oder übersichtlicher. 100x hin und herklicken zwischen irgendwelchen Menüs und das meistens auf Trial and Error - das eine aus, dann wieder zurück, übernehmen, Dienst neustarten brrrr. Wenn ich schon dran denke! Nein, danke.
Auch wenn du eingerostet bist, Linux is the way to go!
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__Luki__
bierernste Islandkritik
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Und welches OS wuerdest du genau empfehlen? Bzgl Mail Zarafa empfehlenswert? Damit hatte ich zumindest schonmal zu tun...
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schizo
Produkt der Gesellschaft
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Und welches OS wuerdest du genau empfehlen? Bzgl Mail Zarafa empfehlenswert? Damit hatte ich zumindest schonmal zu tun... Bzgl. OS würde ich Richtung Debian, Gentoo oder CentOS gehen, da am etabliertesten und schnelle Adaption neuer packages (trifft wohl am ehesten auf Gentoo zu, die Entscheidung würde ich jedoch als Glaubensfrage abtun). Als MTA verwende ich Postfix, als MDA Dovecot. Imho sind beide recht übersichtlich zu konfigurieren, auch wenn es etwas Zeit braucht herauszufinden, welche Parameter für dich wichtig sind (z.B. für SMTP Auth). Da mit einem MTA recht viel Schabernack getrieben werden kann empfiehlt es sich hier auf jedenfall sich einzulesen - gilt nicht nur für Postfix, sondern generell für MTAs. Howtos gibts eh wie Sand am Meer.
Bearbeitet von schizo am 26.04.2014, 21:10
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DAO
Si vis pacem, para bellum
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Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, ist es meiner Meinung nach primär eine Kostenfrage. Niemand gibt dir die Windows-Lizenz und das Exchange gratis. Dazu gesellt sich dann mitunter auch ein Virenschutz mit Abonnement und wer weiß was noch. CALs mal so als Tip... Außerdem habe ich über die Jahre schlechte Erfahrungen mit der Stabilität von Windows als Server-OS gemacht. Du schaust rein per Remote Konsole ... "hmmm, einfach so ein Reboot? What?!". Ich finde auch die Konfigurationsvorgänge bei Windows überhaupt nicht leichter oder übersichtlicher. 100x hin und herklicken zwischen irgendwelchen Menüs und das meistens auf Trial and Error - das eine aus, dann wieder zurück, übernehmen, Dienst neustarten brrrr. Wenn ich schon dran denke! Nein, danke. Hust, fehlendes Knowhow bzw. miese HW(config). Wenn ich an Debian/Ubuntu und den lustigen deb based Kram denke dann graust mir auch persönlich. Jedoch hat jedes OS seinen Zweck, ob nun RHEL, Debian, MS ist alles eine Frage der Requirements...
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__Luki__
bierernste Islandkritik
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Lizenzen waeren kein Problem, an die wuerde ich kostenlos kommen. [und legal].
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DAO
Si vis pacem, para bellum
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schau das du einen provider mit esxi/kvm root server (und aktueller hw) bekommst dort kannst dir dann dein (MS) netz aufbauen.
wenn du faul bist und keine grossen requirements hast (und du wie du sagst eine lizenzquelle hast) nimm den sbs2011.
dann brauchst nur einen vhost (ein 2ter dc würd dennoch nicht schaden).
Bearbeitet von DAO am 26.04.2014, 23:13
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Crash Override
BOfH
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Ich würd für den privaten Bereich Debian nehmen, Postfix als MTA und Zarafa als Mail Frontend. So sind die Geschmäcker verschieden...
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mat
AdministratorLegends never die
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Hust, fehlendes Knowhow bzw. miese HW(config).
Wenn ich an Debian/Ubuntu und den lustigen deb based Kram denke dann graust mir auch persönlich. Es sind zwei unterschiedliche Ansätze und das spreche ich keinem Betriebssystem ab. Wenn du mir allerdings einreden willst, dass die Konfiguration von IIS zB in irgendeiner Form intuitiv und angenehm ist, dann muss ich mir schon auf den Kopf greifen. Aber ich weiß schon ... ich kenn mich nicht gut genug aus. Das muss wohl auch für Outlook gelten, wo ich mich auch immer zum Idioten suche, bevor ich im 23. Untermenü irgendetwas finde.  Ich denke, dass einerseits der UI-Ansatz nicht für alle Konfigurationsaufgaben ideal ist, andererseits Microsoft sehr unterschiedliche Qualität in diesem Bereich abliefert. Ich würde zu Ubuntu Server mit Long Term Support greifen. Postfix als MTA ist wahrscheinlich die einfachste Lösung.
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dio
Here to stay
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DAO
Si vis pacem, para bellum
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Es sind zwei unterschiedliche Ansätze und das spreche ich keinem Betriebssystem ab. Wenn du mir allerdings einreden willst, dass die Konfiguration von IIS zB in irgendeiner Form intuitiv und angenehm ist, dann muss ich mir schon auf den Kopf greifen. Aber ich weiß schon ... ich kenn mich nicht gut genug aus. Das muss wohl auch für Outlook gelten, wo ich mich auch immer zum Idioten suche, bevor ich im 23. Untermenü irgendetwas finde. 
Ich denke, dass einerseits der UI-Ansatz nicht für alle Konfigurationsaufgaben ideal ist, andererseits Microsoft sehr unterschiedliche Qualität in diesem Bereich abliefert. Ausser für OWA, Citrix Portal, Sharepoint und co sehe ich auch keinen Grund einen ISS zu verwenden, dafür gibts genug bessere alternativen ala nginx, apache und tomcat (und andere). IIS -> pita Daher MS allgemein zu verteufeln ist auch nicht richtig. Jedes Tool hat sein Einsatzgebiet und seine Usergruppe. Solange ich kein Ubuntu mehr auf "meinen" Systemen betreiben muss ist mir recht ich bevorzuge RHEL und CentOS. Geschmäcker und Einsatzgebiete sind nun mal verschieden. Wenn irgendjemand ohne ausreichend Knowhow seinen eigenen Server betreiben will, würde ich eher zu "irgend einen" ISP raten der fertige vom ISP gewartete Systeme ohne root acces vermietet.
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COLOSSUS
AdministratorGNUltra
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Wenn ich an Debian/Ubuntu und den lustigen deb based Kram denke dann graust mir auch persönlich. Liegt wohl an fehlendem Know-How.
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DAO
Si vis pacem, para bellum
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liegt wohl eher am lts. unter 10 oder wenigstens 7 jahre ist das witzlos im enterprise umfeld.
Bearbeitet von DAO am 28.04.2014, 10:25
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Obermotz
Fünfzylindernazi
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Bei einem Privatserver sollte das wurscht sein. Hörts auf, hier rumzubashen. Ich würde das ServerOS nehmen, mit dem ich mich am wohlsten fühle. Ich hab auf meinem Server CentOS, das mir aber einige Probleme macht, die ich bei einem Windows Server nicht hätte oder korrigieren könnte. Wenn also die Windows-Lizenzen da sind - why not?
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HVG
Vereinsmitglieduntitled
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Ich würd für den privaten Bereich Debian nehmen, Postfix als MTA und Zarafa als Mail Frontend. So sind die Geschmäcker verschieden... zarafa wegen der windows/exchange "nähe" oder auch aus anderen gründen?
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