C++ Stunde 3:Aufgrund von Anfragen hab ich mich wieder hingesetzt und den dritten Teil der Stunden geschrieben. In der Stunde eins hat irgendwer geschrieben, dass das doch aus einem Buch sei. Dazu kann ich nur sagen, dass ja alle Bücher so anfangen müssen und da gibt’s nicht viel anders zu erklären. Also es ist nicht aus einem Buch und alle Beispiele von mir erfunden.
Also nun wirklich zu der dritten Stunde.
Hier geht’s um Schleifen. Schleifen werden zum Beispiel verwendet um eine Anweisung oder einen Anweisungsteil immer wieder ausführen zu lassen ohne den Code 100mal schreiben zu müssen. Schleifen werden in zwei Klassen eingeteilt.
a) Kopfgesteuerte Schleifen
b) Fußgesteuerte Schleifen
Kopfgesteuerte Schleifen werden nur dann durchlaufen, wenn die Bedingung erfüllt ist.
Fußgesteuerte Schleifen werden mindestens einmal durchlaufen. ( Das erkennt man sowieso am Programmcode wie ihr unten merken werdet)
3.1 Kopfgesteuerte Schleifen3.1.1 Die „while“ SchleifeGleicheinmal wie Gewohnt ein Beispiel ( ich lasse jetzt einfach den Include-Teil und alles weg, das sollte mittlerweile schon klar sein ):
Zahl = -3; //Hier wird einfach die Variable auf den Wert –3 gesetzt
while ( Zahl < 0 )
{
cout<<Zahl<<“\n“;
Zahl++;
}
Bei diesem Beispiel wird einfach in der Bedingung verglichen ob die Bedingung erfüllt ist. Im Anweisungsteil wird dann immer die aktuelle Zahl ausgegeben und in der nächsten Zeile die Zahl um 1 erhöht. Ergo wird die Schleife dann nicht mehr durchlaufen, wenn die Zahl nicht mehr kleiner als 0 ist.
Hier noch mal ein Überblick wie die while-Schleife aussieht:
While ( Bedingung )
{
Anweisung;
Anweisung;
...
}
3.1.2 Die „for“ SchleifeDie for-Schleife ist eine Zählschleife und wird eigentlich immer dann verwendet, wenn man weis, wie oft die Schleife durchlaufen werden soll.
So sieht die Schleife aus:
for (Ausdruck1; Ausdruck2; Ausdruck3)
{
Anweisung;
....
}
Eine Anwendung dieser Schleife ist zum Beispiel diese hier:
for ( I=1; I<10;I++)
{
cout<<”\n I ist im Moment: “<<I;
}
Im Ausdruck 1 wird I auf 1 gesetzt.
Im Ausdruck 2 wird die Laufbedingung festgelegt, also „führe diese Schleife aus, solange I kleiner als 10 ist.
Im Ausdruck 3 wird jedes Mal I um 1 erhöht.
3.2 Fußgesteuerte Schleifen3.2.1 Die „do-while“ SchleifeDie do-while-Schleife hat ihre Laufbedingung am Ende ( also am Fuß ) und daher wird der Anweisungsteil mindestens einmal durchlaufen. Am Ende wird kontrolliert ob die Bedinung zutrifft. Wenn Ja, dann geht’s nach oben am Anfang der Schleife, wenn Nein, dann geht die Anweisung des Programms weiter.
Und wieder ein Beispiel

:
I=4;
{
cout<<”I hat den Wert: “<<I;
I--;
}while ( I>0 );
Also die Anweisung wird bis zu I -- einfach durchgeführt, und dann kommt die Bedingung ( die Bedingung funktioniert hier genauso wie bei der kopfgesteuerten while Schleife ).
3.4 EndlosschleifenEndlosschleifen sind wie schon im Namen gesagt Schleifen, die immer wieder durchlaufen werden. Man kann sie auf zwei Arten coden:
So:
for ( ;; )
{
Anweisung;
}
oder so:
while(1)
{
Anweisung;
}
Also die Bedingung ist in Beiden fällen immer erfüllt und wird daher immer durchgeführt. Meistens wird die for-Variante dafür verwendet. Jetzt fragt man sich: „Wie komme ich aus der Schleife wieder heraus?“
dafür gibt es die
3.4 Schleifenbefehle
a) break;
b) continue;
Mit break; wird einfach aus der Schleife herausgesprungen und mit continue; wird zum Anfang der Schleife gesprungen. Im Fall der Endlosschleife ist aber nur der break; Befehl interressant.
Ich hoffe euch wiedereinmal geholfen zu haben und wenn’s Fragen gibt, wird sowieso gepostet.
servus
Moidaschl